Sollen wir mehr direkte Demokratie wagen?

Diese Frage war das Thema einer Diskussionsrunde des Fachschaftsrats Staatswissenschaften der Universität Erfurt. Für mehr Bürgerbeteiligung in Deutschland warb ein Vertreter des Vereins „Mehr Demokratie“. Doch es gab auch Kritik an der Forderung nach mehr Volksabstimmungen.

Der OMNIBUS für direkte Demokratie warb parallel zur Diskussionsveranstaltung auf dem Campus der Universität Erfurt für mehr Bürgerbeteiligung in Deutschland. (Pressefoto: OMNIBUS für direkte Demokratie gGmbH)

Mehr direkte Demokratie wagen? Sollten wir das? Was ist damit verbunden? Welche Chancen und Risiken liegen darin? So oder so ähnlich beschäftigen sich die meisten Menschen gedanklich mit dem heiß diskutierten Thema. Direkte Demokratie besitzt schon seit Jahren einen relativ hohen Platz auf der Diskussionsskala unserer Gesellschaft. Immerhin betrifft es nicht nur einen Teil unserer Bevölkerung, sondern alle Bürger. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass sich in der inzwischen langen Streitphase verschiedenste Gruppierungen gegründet haben, die für ihre Interessen eintreten. Während ein weißer Omnibus sich beispielsweise klar für die direkte Demokratie ausspricht, fürchtet ein Teil der Politik um die Bedeutung der repräsentativen Demokratie.

Was sollte man nun von direkter Demokratie halten? Ist es wirklich ein neues und besseres Instrument der Volkssouveränität oder am Ende doch nur Farce? Wird unsere Gesellschaft davon profitieren? Hilft es gar, Probleme zu lösen?

Wer könnte diese Fragen besser beantworten als die Menschen, die sich lange mit dem Thema beschäftigt haben? Darum haben wir bei der Podiumsdiskussion „Mehr direkte Demokratie wagen? – Chancen und Risiken“ an der Universität Erfurt die Teilnehmer zu ihrer Meinung interviewt.

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