Über eine Milliarde für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung

Die Thüringer Hochschulen gaben im Jahr 2015 rund 1,1 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus. Das berichtet das Thüringer Landesamt für Statistik in seinem kürzlich veröffentlichten Monatsheft für Januar 2017.

Die Ausgaben der Hochschulen lagen damit 35,2 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 2014, ein Anstieg um 3,3 Prozent.

Den Großteil der Ausgaben tätigten das Universitätsklinikum Jena und die Thüringer Universitäten in Erfurt, Ilmenau, Jena und Weimar. Diese waren mit 982,7 Millionen Euro zu fast 90 Prozent an den Gesamtausgaben aller Thüringer Hochschulen beteiligt. Die übrigen Ausgaben fielen in absteigender Reihenfolge auf die Fachhochschulen, die Kunsthochschule, die Verwaltungsfachhochschule sowie die private Hochschule.

Hörsaal der FSU Jena (Foto: FSU/Günther)

Das meiste Geld floss mit 489,9 Millionen Euro in den Fachbereich Humanmedizin und Gesundheit. Dahinter folgen mit deutlichem Abstand die Ingenieurwissenschaften (132,4 Millionen Euro), Mathematik und Naturwissenschaften (112,8 Millionen Euro) sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (67,7 Millionen Euro).

Über die Hälfte der Kosten (63,5 Prozent) entstand durch Personalaufwendungen, die gegenüber 2014 um 1,7 Prozent gestiegen sind. Deutlich erhöht wurden die Investitionsausgaben der Hochschulen um 18,4 Prozent auf 112,2 Millionen Euro. Das heißt jeder zehnte Euro wurde in Zukunftsprojekte angelegt.

Die Hochschulen finanzieren sich hauptsächlich aus Mitteln ihrer öffentlichen oder privaten Träger, aber auch aus eigenen Einnahmen.

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