Lange erste Sitzung des neu gewählten Studierendenrates

Bis tief in die Nacht dauerte die erste Sitzung des neu gewählten 19. Studierendenrates der Universität Erfurt am vergangenen Mittwochabend. Erst um 4 Uhr waren alle Punkte der zweiseitigen Tagesordnung abgearbeitet. Auf der Agenda stand unter anderem die Wahl des Vorstandes und der Referatsleiter.


Als Vorstandsmitglieder wurden Jeannine Burkard, Oliver Feile und Jannes Pittermann gewählt.

Ein Anliegen von Jeannine Burkard sei es vor allem, die Diskussion über eine alternative Struktur des Studierendenrates (StuRa) voranzutreiben, wie sie im Gespräch mit UNIversal ankündigte. Ihr gehe es darum, „die Alleinmacht des StuRas“ aufzulösen und anderen Gruppen, wie zum Beispiel Fachschaftsräten, mehr Mitbestimmungsrechte zu geben. Außerdem solle die Gesetzesänderung zum neuen Thüringer Hochschulgesetz kritisch begleitet werden.

Oliver Feile möchte daran arbeiten, das Image der Studierendenvertretung genauso zu verbessern wie auch die Kommunikation zwischen Fachschaftsräten, Hochschulgruppen und dem Studierendenrat.

Jannes Pittermann wies auf die häufige Kritik an dem Umgang des StuRas mit Finanzanträgen hin und plant, eine Evaluierung darüber durchzuführen, wie die Anträge in dem Gremium behandelt werden.

Kommentar verfassen