StuRa startet Aktionsseite gegen Sanierungsstau

Mit einer Aktionsseite will der Studierendenrat der Universität Erfurt auf den Sanierungsstau an der Universität Erfurt aufmerksam machen und die Politik zum Handeln bewegen. Weitere Aktionen sind geplant.

Die Aktionsseite des Studierendenrates: Noch fehlen Inhalte, aber bald sollen auf der Seite Informationen zum Sanierungsstau an der Universität Erfurt zu finden sein. (Screenshot: brandgefaehrlich.org)

„Diese Seite befindet sich gerade im Sanierungsstau – wie die Uni Erfurt!“, mit diesen Worten werden Besucher*innen auf der neuen Aktionsseite des Studierendenrates brandgefaehrlich.org begrüßt. Diese soll auf den Sanierungsstau an der Universität Erfurt aufmerksam machen, der den Lehrbetrieb massiv beeinträchtigt. Bald sollen auf der Seite eine Auflistung der Gebäudemängel, eine Übersicht über die Aktionen des Studierendenrates (StuRa) sowie eine Fotogalerie zu finden sein. Noch befindet sich die Webpräsenz allerdings im Aufbau und ist dementsprechend leer. Der StuRa verspricht aber, dass das Füllen mit Inhalten „schneller voran geht, als die Sanierung der Uni Erfurt“.

Außerdem hat der StuRa eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich damit befasst, wie das Problem Sanierungsstau stärker in die öffentliche Wahrnehmung gerückt werden kann. Durch verschiedene Aktionen soll die für den Hochschulbau zuständige Landesregierung Thüringens zum Handeln bewegt werden, damit sich „die Lehrsituation an der Universität nicht weiter verschlechtert“. In seiner vergangen Sitzung hat der Studierendenrat diskutiert, ob Sticker gedruckt werden sollen, die Sprüche wie „Deine Uni ist in Gefahr!“ oder „Verfall stoppen – Uni retten!“ tragen. Auch die Idee, eine Vorlesung auf dem Erfurter Anger abzuhalten, wurde mehrfach im Zusammenhang mit der Arbeitsgruppe angebracht.

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