Bundesfreiwillige*r soll StuRa unterstützen

Bei seiner Arbeit soll der Studierendenrat der Universität Erfurt künftig durch eine*n Bundesfreiwillige*n unterstützt werden. Das hat das Gremium in seiner vergangenen Sitzung beschlossen und sich gleichzeitig gegen eine Aufwandsentschädigung für StuRa-Mitglieder entschieden.

Die freiwillige Hilfskraft soll den Studierendenrat (StuRa) bei seinen organisatorischen Aufgaben entlasten, aber auch eigene Projekte durchführen dürfen. Zudem könnten dank der personellen Verstärkung die Bürozeiten verlängert werden, argumentierte Vorstandsmitglied Oliver Feile in der Sitzung. Der Beschluss, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Bundesfreiwillige*n einzustellen, wurde daraufhin mit sieben Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen sowie drei Enthaltungen angenommen. Der StuRa muss nun zunächst einen Antrag beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben stellen, um als Einsatzstelle anerkannt zu werden.
Verbunden mit der Diskussion über die Einrichtung einer Bundesfreiwilligendienststelle war die langwierige Debatte um eine Aufwandsentschädigung, welche für die arbeitsintensiven Posten des Finanzreferats und des Vorstands eingeführt werden sollte. Eine solche Aufwandsentschädigung wird es vorerst nicht geben.

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